Spiel als Metapher

Jahrestagungen verkommen manchmal zur Nabelschau – also ist ein innovatives Konzept gefragt, das MitarbeiterInnen aktiviert und motiviert. Wie hat unser Kooperationspartner „SpielPlan“ in Berlin diese Aufgabe gelöst? Christian Hoffmann: „Der kreative Prozess begann bereits im Vorbereitungsteam, wo Konzept und Dramaturgie gemeinsam entwickelt wurden. Unsere Idee war, die Geschäftsprozesse in einem Monopoly-Spiel abzubilden, das wir dann auf den gesamten Raum der Veranstaltung übertragen haben. Die 200 MitarbeiterInnen wurden zu Spielfiguren, sie haben sich auf einem riesigen Spielfeld bewegt.“

Die Metapher „Spiel“ – der rote Faden durch alle drei Tage – regte zu grundsätzlichen Fragen an: ‚Welches Spiel spielen wir?’, ‚Wie agieren wir gemeinsam?’, ‚Wie reagieren wir auf Ereignisse?’ – Themen, die dann in den acht Workshops heiß diskutiert wurden. Die Verbindung zwischen den Arbeitsgruppen und dem Spielfeld bildete jeweils eine Ereigniskarte. Es galt Regeln einzuhalten und gemeinsam Aufgaben zu lösen. So konnten Wirkungszusammenhänge spielend erlebt werden.

Es wurde auch das Brettspiel Monopoly gespielt – eine spezielle Variante „im Karussell“ – um Prozesse erlebbar zu machen, an denen Teams nur phasenweise beteiligt sind. Wie geht es uns, wenn wir mitten im Geschehen alles an die nächste Gruppe weitergeben müssen? Der Zusammenhang zur Praxis war evident – wie in einem Geschäftsprozess ging es um Vertrauen und Kooperation.

Das Finale bot mit einem Spiegeltheater einen heiteren Rückblick auf die chronologische Abfolge der Ereignisse und gleichzeitig eine Verankerung des Erlebnisses.

Christian Hoffmann, SpielPlan, http://www.spielplan.com

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